Endspurt Online – der Landtagswahlkampf im Saarland

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Posted on 12th August 2009 by Sylvia in Wahlkampf

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Nur noch wenige Tage bis zur Landtagswahl im Saarland. Ein Grund noch mal einen Blick auf die Internetseiten der fünf im Bundestag vertretenen Parteien werfen:

Die CDU tritt mit dem Slogan “Wenn´s drauf ankommt” an – naja, kein Brüller und wenig aussagekräftig.  Die Vorliebe zum Apostroph scheint im Saarland ja verbreitet zu sein (siehe SPD-Slogan), ob es an der Nähe zu Frankreich liegt? Die Seite der www.cdu-saar.de ist nicht weltbewegend, aber immerhin ist dort auch ein wenig Wahlkampf zu sehen, bzw. hat man beim Ansteuern dieser Adresse die Wahl zwischen der CDU-Seite und der Seite des Spitzenkandidates www.peter-mueller.de. An dieser Seite hat sich vom Konzept her nicht viel in den letzen Monaten verändert (das Element mit den “bewegten” Elementen ist für mich eher ein Rückschritt), leider fehlen einige aktuelle Verlinkungen gerade im interaktiven Bereich. Auf die eigene Seite des Webcamps des Peter Müller Teams wird nach meiner Meinung nicht ausreichend hingewiesen. Die Seite des Webcamp www.pmt09.de ist übersichtlicher strukturiert, Twitter und FlickR sind direkt eingebunden. Hinweise auf Gruppen in sozialen Netzwerken (Schwerpunkt wkw mit über 1800 Mitgliedern) sind vorhanden (bei wkw nicht richtig verlinkt), wobei Facebook weiterhin ausgespart bleibt und Peter Müller selbst weiterhin nirgends aktiv zu sein scheint.

Der Slogan  der SPD “Wir machen´s” wirft für mich Fragen auf,  was wollen sie den machen? Machen sie es mit der Linkspartei, oder was??? Die Abkürzung WMTeam finde ich auch nicht wirklich gelungen, das ist einfach besetzt und passt nicht zueinander. Die Seite der Partei unter www.spd-saar.de wirkt wie eine gute Wahlkampfseite, es gibt  eigene Kategorie für die Landtagswahl, den Spitzenkandidaten (Link) und die Bundestagswahl. Die Seite ist nicht überfrachtet und hat ganz oben und ganz unten eine Leiste mit alle Social Network Verlinkungen und anderen netten Anwendungen. Im Zentrum aber immer der Spitzenkandidat www.heiko-maas.de, der “neue Mann” (das mit dem “neu” kennen wir noch aus Hessen, ich habe nie verstanden, was daran werbewirksam sein soll). Seine persönliche Seite hat sich vom Prinzip seit der letzten Betrachtung auch nicht mehr viel verändert. Verlinkungen zu Social Networks und die Einbindung der Tweets wurden noch eingefügt. Heiko Maas setzt neben wkw (Gruppe über 1600 Mitglieder)  auch auf facebook und ist in beiden Netzwerken auch persönlich (bei wkw über 1900 Bekannte) vertreten. Warum wkw hier genau so schlecht verlinkt ist, wie beim Peter Müller Team ist mir wirklich ein Rätsel.

FDP – “Politik für dich”, ob das der Slogan sein soll? Und ob das Duzen bei allen Wählerschichten ankommt?   Auf jeden Fall sind die Testimonials auf der Startseite von www.fdpsaar.de im Memory-Design eher peinlich, eine Flucht ist nur über einen kleinen Link zu eigentlichen Seite möglich. Die anderen Inhalte hinter den Memory-Feldern (unter anderem auch Links zu sozialen Netzwerken)  findet dann auch nur ein fortgschrittener Nutzer, der sich von den Testimonials nicht abschrecken lies (so ging es mir zunächst). Die klassisische Seite dann hat nach meinem Empfinden eine chaotische Stuktur, es findet sich kein Hinweis auf Wahlkampf. Auch kein promineter Link zur Seite des Spitzenkandidaten www.christoph-hartmann.net – den mußte ich erst googeln. Seine Seite ist etwas übersichtlicher, aber die Verlinkungen zu Social Networks sind bei Kontakt versteckt. Nur die Tweets und Facebook sind auf der Startseite – allerdings etwas ungklücklich – eingebunden.

B90/Grüne – mit dem Slogan “Zeit für Veränderung”, der für eine Oppositionspartei wohl immer passt. Die Seite der Partei unter http://partei.gruene-saar.de/ ist ziemlich altbacken, da ist wohl mal ein Relaunch fällig. Aber es wird immerhin auffällig hingewiesen auf die Wahlkampfseite http://saarland-veraendern.de/, die sich im Design der Bundespartei präsentiert (ich kann mich mit diesem unruhigen Hintergrund einfach nicht anfreunden), unglücklich angeordnete Elemente, denn auf den Folgeseitensind erst nach runterscrollen die Twitter und FlickR Elemete sichtbar. Aber immerhin gibt es sie.

Die Linke hat unter www.dielinke-saar.de eine klassiche Seite aus dem Baukastensystem der Partei mit zentralem Hinweis auf den Wahlkampf und die Wahlkampfseite www.oskar-waehlen.de -ob das der Slogan ist? Die Seite hat auf jeden Fall ein paar Verlinkungen zu Social Networks (wkw auch hier blöd verlinkt), Twitter wird jedoch wohl nicht genutzt. Die persönliche Seite von http://www.oskar-lafontaine.de (dazu habe ich ja im Kommentar vom 30.07.09 zum meinem Artikel vom April etwas gesagt – das Baguette-Foto ist für mich immer wieder ein Brüller) wird nun auf die Wahlkampfseite umgeleitet, das war vor 2 Wochen noch nicht so und sicherlich eine vernünftige Maßnahme.

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Spitzenkandidaten der Landtagswahlen im August 2009 – Teil 1 Saarland

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Posted on 16th April 2009 by Sylvia in Wahlkampf

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Saarland, Sachsen, Thüringen – hier wird am 30. August ein neuer Landtag gewählt. Nur noch ein knappes halbes Jahr bis dahin, also schon mal ein Grund sich die Internetseiten der Spitzenkandidaten anzusehen.Ich werde mich  zunächst bei allen Bundesländern auf die Kandidaten der größeren Parteien (in diesen Fällen,  CDU, SPD und Linkspartei) beschränken. Die Internetseiten der Parteien (und dann eben komplett) werde ich aber zu einem späteren Zeitpunkt betrachten.

Zunächst also das Saarland: Hier treten der MP www.peter-mueller.de (CDU) und der Kandidat der SPD www.heiko-maas.de gegeneinander an. Hinzu kommt ein prominenter Kandidat der Linkspartei: Oskar Lafontaine.

Peter Müller setzt auf ein eigenes, sehr einfach gehaltenes Desgin, weniger im üblichen CDU Stil, durch die verwendeten Farben ist der Bezug zur CDU durchaus erkennbar. Die Seite von Peter Müller hat viele interaktive Elemente, es gibt einen Video-Blog, man kann Herrn Müller Videos senden, ein Banner für die eigene Seite in den Sozialen Netzwerken runterladen usw. Beim Netzwerken setzt Peter Müller mit seinem Peter-Müller-Team ganz auf www.wer-kennt-wen.de, dass im Saarland in allen Altergruppen und Regionen eine Rolle spielt. Mit dem Team umgeht er allerdings die direkte Vernetzung mit seinen Wählern.

Interessanterweise wird www.peter-müller.de wird auf die Internsetseite der Bundes-SPD weitergeleitet – da hat wohl mal ein Verantwortlicher geschlafen und ein SPD-Wähler/Mitglied zugeschlagen – ziemlich blöd.

Heiko Maas hat auch keine Seite in einem typsichen SPD Design, sehr Bildlastig – was leider aufgrund der gewählten Fotos nicht immer besonders glücklich ist. Heiko Maas hat einen Videoblog und schreibt (lässt schreiben?) in seinem Blog maasarbeit (schönes Wortspiel). Hinweise auf soziale Netzwerke sind jedoch nicht zu erkennen. Gut ist jedoch die Möglichkeit das Wahlprogramm diskutieren und evtl. verändern zu können. Warum kein Hinweis auf den Twitter von Heiko Maas da ist, ist mir unverständlich.  Die Seite der SPD Saar ist da wesentlich interaktiver, aber das kann ja auch bei Heiko Maas noch werden.

Oskar Lafontaine hat keine eigene Internetseite, er hat lediglich eine Kurzvorstellung auf der Internetseite der Linksfraktion im Bundestag aufzuweisen. Da ist wohl noch Nachholbedarf. Seinen Namen als Domain hat er sich wenigstes sichern lassen.

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