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Mobilfunk in Roßdorf und anderswo « Sylvia Braun

Mobilfunk in Roßdorf und anderswo

1 comment

Posted on 4th September 2009 by Sylvia in Bruchköbel

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Halb Roßdorf ist seit der Entfernung des Senders auf dem Kirchturm ohne Funknetz für D1. Das betrifft nach meiner Beobachtung vorallem den alten Kern von Roßdorf, hier in der Blochbachstraße kann ich wenig Veränderungen vom ohnehin schlechten Empfang feststellen.  Die interessante Geschichte um die Sender-Standorte kann hier nachgelesen werden.

Wir alle wollen mobil telefonieren und vielleicht sogar UMTS nutzen. Warum ist es so problematisch einen Sendemast im Ort zu haben? Es ist doch nur logisch, dass ein außerhalb stehender Mast eine höhere Sendeleistung haben muss und dazu nicht schön aussieht. Ist das dann wirklich besser?

Nach meiner Meinung gibt es keine wirklich wissenschaftlich fundierte Studien zur Schäden durch Mobilfunkstrahlen. Das bewegt sich alles doch mehr im nebulösen Bereich. In Mittelbuchen wurden zu Zeiten der dortigen Bürgeriniative Messungen vorgenommen, die zeigten, dass die Strahlenbelastung aus Richtung Erlensee viel höher war, als vom Sendemast im Kirchturm. Wer von uns hat denn keine Strahlenquellen im Haus: Induktionsherd, Mikrowelle, WLAN, schnurloses Telefon und natürlich das Handy? Sollten wir nicht lernen, die Technik so gut wie möglich zu verbessern, anstatt alles zu verteufeln?

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1 Comments
  1. Juergen Dick says:

    Hallo, Frau Braun,

    Sie schreiben: „Nach meiner Meinung gibt es keine wirklich wissenschaftlich fundierte Studien zu Schäden durch Mobilfunkstrahlen. Das bewegt sich alles doch mehr im nebulösen Bereich.“

    Das sehe ich genauso.

    Wäre die durch Mobilfunksendemasten erzeugte Strahlung gefährlich, dann müsste man sich um Menschen, die in Städten wie London, München oder Frankfurt wohnen, große Sorgen machen. Die Zahl der Sendestationen geht dort in die hunderte, wenn nicht tausende. Die können auch nicht, wie die Stadt Bruchköbel, alle ihre Sendeantennen an den Stadtrand setzen. Allerdings wird nirgendwo von irgendwelchen Massenerkrankungen oder Epidemien berichtet. Im Gegenteil, gerade in den mobilfunk-vollversorgten Ländern steigen Lebenserwartung und Gesundheitsstandards weiter an.

    Ein theoretisches Risiko kann man immerhin bei der Benutzung des Handy einräumen. Das strahlt dem Nutzer direkt auf den Kopf, 1000fach intensiver als es etwa ein Sender im Kirchturm vermag. Deswegen gibt das Bundesamt für Strahlenschutz schon seit langem Verhaltensempfehlungen, z.B.: Handytelefonate kurz halten, Headset verwenden, Festnetz bei langen Gesprächen bevorzugen, nicht im Auto das Handy nutzen, usw.

    Wenn die Sendemasten ausschliesslich weit entfernt draußen auf den Feldern stehen, dann regeln Mobiltelefone ihre Sendeleistung an den oberen Anschlag. Der Handynutzer bemerkt von dieser Auswirkung der eigensinnigen Bruchköbeler Version einer angeblichen „Gesundheitsvorsorge“ nichts. Die sonderbare Bruchköbeler „Strahlenminimierung“, mit ihren Sendemasten auf den Feldern, ist also bei genauerem Hinsehen kontraproduktiv.

    Betroffen sind auf lange Sicht Vieltelefonierer, also z.B. Berufstätige, und besonders Jugendliche und Schüler, die noch ein langes „Mobilfunkleben“ vor sich haben, und deren Risiko noch nicht sicher abgeschätzt werden kann. Fast jeder hat nämlich inzwischen ein Handy – offensichtlich ist das noch nicht überall bemerkt geworden.

    Das Bruchköbeler Sendemasten-Standortmodell hat also etwas von einem Schildbürgerstreich: Das Versprechen, es gehe um Gesundheitsvorsorge, verkehrt sich ins Gegenteil. Und die Landschaft wird mit hübsch anzusehenden, 30 Meter hohen Masten verschönert. Und man ist mit ganzem Eifer bei der Sache.

    Grüsse,

    JD

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    4th September 2009 at 07:41

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